Eine 24/7 Anbetung ist ein geistliches Kraftwerk

Hallo, und herzlich willkommen! Hier findest Du zwei der
wichtigsten Gründe für uns, mit der Vision einer eucharistischen 24-7-Anbetung immer weiter zu gehen, bis sie realisiert ist:

1 . Eine eucharistische 24-7-Anbetung ist ein geistliches Kraftwerk.
2. Jesus Christus anzubeten ist geistlicher Kraftstoff für Dich persönlich. Je regelmäßiger, desto besser.

 1. Eine eucharistische 24-7-Anbetung ist ein geistliches Kraftwerk

Wir können es mit dem Maschinenraum eines großen Schiffes vergleichen. In ihm entsteht die Energie, die das ganze Schiff ständig voranbringt.

„Bei der ewigen Anbetung ist es wie auf einem Kreuzfahrtschiff. Die Maschinen treiben das Schiff Tag und Nacht voran. Hier in der Eucharistie ist Jesus wirklich gegenwärtig, und er ist es, der wie ein spiritueller Motor die ganze Gemeinde geistig weiterbringt. Je mehr wir uns von diesem Motor antreiben lassen, umso mehr kommt die ganze Gemeinde spirituell voran“,

so sagt P.  Florian Racine, der Begründer der „Missionaires de la Très Sainte Eucharistie“, die ewige Anbetungen in Pfarrgemeinden initiieren und fördern (http://www.bonifatius.tv/home/pere-florian-racine-adoration-eucharistique-perpetuelle-sequence-1_5278.aspx).

Ist eine solche 24-7-Anbetung einmal da, ist sie ein geistliches Kraftwerk (warum wir statt ewige Anbetung auch 24-7-Anbetung sagen, erfährst Du hier). Jeder Schritt dahin, Jesus rund um die Uhr anzubeten, zieht Gnaden herab. Sei es nun als übergemeindliches eucharistisches Gebetshaus, sei es in einer geistlichen Gemeinschaft oder in der Gemeinde: Wo auch immer eine ewige Anbetung aufgebaut wird, entfaltet sie eine ungeheure Wirkkraft.

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Als „Initiative Anbetung 24-7“ erfahren wir nicht nur die Kraft der stillen Anbetung. Eine neue Kreativität des Betens und Anbetens ist uns aufs Herz gelegt. Wir entdecken mehr und mehr die Kraft des Anbetens durch neue Formen des musikalischen Lobpreises, vor allem dem „Adoration with the Word“ (AWW), inspiriert durch das harp&bowl aus dem Gebetshaus Augsburg und dem International House of Prayer in Kansas City.

Auf dem Weg, eine 24-7-Anbetung zu etablieren, wird uns immer klarer, welche außerordentliche geistliche Bedeutung es hat, wenn so viele Menschen Tag und Nacht Jesus in der Eucharistie anbeten, sei es in Stille oder mit Musik, freiem Gebet, den Charismen oder in anderer Weise.

Allein dieses: So viele Menschen, die regelmäßig durch die Anbetung ihre Beziehung zu Jesus pflegen, so viele Menschen, die jede Woche ihr inneres Feuer des Heiligen Geistes vor dem eucharistischen Herrn neu entfachen, so viele Menschen, die jede Woche eine ganze Stunde (oder mehr) sich der Liebe des eucharistischen Jesus aussetzen – sollte dieses ohne Wirkung bleiben? Für eine Gemeinde, eine Gemeinschaft, oder wo auch immer? Unsere Anfänge sind klein. Doch jeder einzelne zählt.

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Und dann sind da noch all die Gnaden, die das immerwährende Gebet, das ständig zu Gott aufsteigt, auf die Familien, die Freunde und die Mitbrüder und Mitschwestern der Anbeter herabzieht. Und ebenso auf die Umgebung, die Kirche und die Welt als Ganze.

Kann dieses nicht tatsächlich als das Herz von Evangelisation bezeichnet werden? Eine Evangelisation von innen her, von der Mitte der Herzen der Gläubigen her?

Dass sich solches Anbeten über kurz oder lang nach außen entfalten wird, liegt meines Erachtens auf einer logischen Linie. Denn die empfangene Liebe – um nichts anderes geht es hier -, will sich immer weiter verteilen.

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So entspringt diesem Fundament soziales und caritatives Tun. Hier erhält das Tun und Handeln seine eigentliche Seele und Mitte, weil es tatsächlich aus der Begegnung mit Jesus Christus geschieht.

Wenn jeder eine Stunde in der Woche übernimmt, ermöglichen genau 168 Menschen, dass Jesus rund um die Uhr, Tag und Nacht, angebetet wird. Wir sind auf dem Weg, eine solche Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Die 40stündige Anbetung im 24-7-Stil (hier mehr dazu), die im November 2015 stattfand, hat uns ermutigt, mit dieser Vision immer weiter zu gehen, bis sie realisiert ist.

2. Jesus Christus anzubeten ist geistlicher Kraftstoff für Dich persönlich. Je regelmäßiger, desto besser.

Eucharistisch anzubeten – gleich auf welche Art und Weise – ist für jeden, der dieses regelmäßig tut, eine immense, geistliche Kraftquelle. Es ist geistlich gesehen tatsächlich vergleichbar mit dem Kraftstoff, den ich in einen Motor fülle, um ihn zum Laufen zu bringen, am Laufen zu halten und ihn immer besser laufen zu lassen.

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Der Kraftstoff ist der Heilige Geist, der ständig aus dem eucharistischen Jesus fließt. Regelmäßig diese Kraft zu empfangen, ist in der Tat nicht unerheblich. Sicher, jede Anbetung, die ich halte, bringt Segen und geistlichen Nutzen. Wenn ich mich aber entscheide, dieses regelmäßig zu tun, hat dieses noch einmal eine besondere, geistige Schubkraft.

Es ist dann so, als weite sich Schritt für Schritt der Kanal für den Heiligen Geist, und die Kraft, die von Jesus ausgeht, kann immer mächtiger in mein Herz hineinströmen. Immer besser kann ich die Gnaden, die permanent von dem eucharistischen Jesus ausgehen, aufnehmen.

In außergewöhnlichen Lebenssituationen gibt es ungewöhnliche Kraft und Hilfe. Ich sprach z.B. einen unserer Mitbeter an, die sich wöchentlich für eine Anbetungsstunde eingeschrieben hat. Beeindruckt hatte mich (und tut es noch), mit welcher Treue sie trotz ihrer gerade herausfordernden Lebenssituation zu ihrer persönlichen Anbetungsstunde kommt. Sie lächelte:

„Es ist auch meine heilende Stunde“.

Nachtanbetung während der 40stündigen Anbetung in unserer Gemeinde im November 2015

Richtig, genauso gibt es Kämpfe und Trockenheiten, und dann und wann ist gefragt, die eigene persönliche Anbetungszeit einfach nur durchzutragen. Doch immer ist mit Jesus der Sieg gewiss. Es ist Teil eines geistlichen Weges, aus dem die Sehnsucht, die Nähe mit Gott konkret zu leben und weiter und weiter zu gehen, immer wieder neu emporsteigt.

Persönlich und regelmäßig eine Stunde in der Woche anzubeten, bringt einen so großen geistlichen Nutzen, dass jemand, der damit begonnen hat, diese außerordentliche Kraftquelle nicht mehr missen will.

Wäre dieses nicht auch etwas für Dich? Selbst beginnen anzubeten? Oder Dich sogar zu entscheiden, Jesus regelmäßig in der Woche eine Stunde Anbetung zu schenken? Oder dort, wo du lebst, eine Anbetung zu initiieren?

Ich freue mich, zu erfahren, was Du darüber denkst,

herzliche Grüße,

Ruth

 

2 Gedanken zu „Eine 24/7 Anbetung ist ein geistliches Kraftwerk“

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