Alle Beiträge von Thomas

So war´s: 40 Stunden IN HIS PRESENCE

“Wenn wir die Hostie betrachten, sehen wir nicht nur Jesus, sondern schauen schon die andere Welt, die uns verheißen ist”,

so unser leitender Pfarrer bei der sehr gut besuchten Abschlussmesse der 40stündigen Anbetung.

40 Stunden beteten wir, 40 Stunden in der Gegenwart Jesu in der Eucharistie. Tag und Nacht mit Betern, die sich stündlich abwechselten, und vielen Besuchern.  Für viele war es „einfach nur schön“, viele wurden beschenkt und manch einer ist oft länger geblieben, als er eigentlich wollte. Der ein oder andere wunderte sich; auch in den zwei Nächten war die Kapelle voller Leben.

Das Beten und Anbeten  in der Gegenwart Jesu – so gut wie keiner ist unberührt geblieben. Unser persönliches Highlight, der prophetic worship mit seiner Freiheit und der tiefen Gemeinschaft in Lobpreis und Gebet war eine ganz besondere Erfahrung, Gott zu erleben. Bei diesem worship beteiligten sich erstmalig Christen mit evangelisch-freikirchlichem Hintergrund, dieses war für uns vor dem Allerheiligsten Sakrament ein besonderes Zeichen von Einheit.

Hier einige Stimmen von Betern und Besuchern der 40 Stunden
IN HIS PRESENCE-Anbetung, die es vielleicht am besten wiedergeben.

„Gemeinsam mit Geschwistern aus den unterschiedlichsten kirchlichen Hintergründen Jesus anbeten – das lässt etwas vom Himmel erahnen! Beim gemeinsamen Blick auf IHN entsteht Einheit von ganz alleine. Danke Jesus!!“

“Ich liebe diese Stunden, wenn wir nicht nur mit unserem Mund und unserem Gitarrenspiel Gott loben und ihm die Ehre geben, sondern ich – und andere auch- in großer Freiheit mit meinen ganzem Leib meine Hingabe an Jesus ausdrücken kann: mit erhobenen Händen, tanzend, kniend, vor ihm sitzend und ihn anschauend. Ich liebe es, wenn der Heilige Geist mich so berührt und bewegt und Gottes Gegenwart spürbar wird. Und ich genieße die große Verbundenheit und Einheit im Lobpreis, selbst wenn wir uns untereinander gar nicht gut kennen. Aber wir alle kennen und lieben Jesus, und das macht eins!!”

“Es war ein Abend in einer sehr geisterfüllten Atmosphäre, und ich hatte das Gefühl, dass dies für mich der richtige Ort ist. Hier sollte ich sein und Gemeinschaft haben mit Jesus und den anderen Betern. Es fällt mir keine bessere Formulierung ein als  dass es der richtige Ort war! Was mich auch beeindruckt hat, war die große Freiheit die man in der Wahl der Anbetung hatte. Niemand gab einen Verhaltenskodex. Es war pure Anbetung und alle schauten auf den einen, der es wert ist, das wir alles um uns herum vergessen!”

propheticworship

“Die 40stündige Anbetung war wieder eine tiefe Begegnung mit Jesus. Mein Eindruck war, dass Jesus, in der Monstranz verborgen, mich und alle Beter als Seine persönlichen Freunde erwartete. Ja, Er freute sich über uns und sendete Seine Kraftwellen heiliger Liebe in unsere Herzen. Besonders im musikalischen Lobpreis durfte ich Seine Gegenwart und Seinen Segen erleben. Mögen an allen Orten solche Anbetungen stattfinden.”

“Es war wunderschön. Ich bin viel länger geblieben, als ich mir vorgenommen habe. Ich habe viel Frieden und Freude geschenkt bekommen.”

“Besonders eindrücklich war für mich, dass ich einerseits in der Anbetung versunken ganz allein mit Jesus – nur Er und ich – sein konnte, andererseits gleichermaßen die Gemeinschaft mit anderen erlebt habe, mit gleichgesinnten Menschen, die ebenfalls gekommen waren, um Jesus für einige Stunde zu suchen und anzubeten.”

“Ich bin wieder sehr beschenkt nach Hause gegangen. Es hat mir sehr viel gebracht.”

prophetic-worship

“Manchmal verpassen wir es, uns an den schönen Dingen zu erfreuen, die wir so selbstverständlich erleben. Dabei steckt Gottes größte Liebe für uns in den kleinsten Dingen. Viel öfters aber vergessen wir, uns bewußt zu machen, wem wir noch für schöne Erlebnisse zu danken haben. Deswegen danke für die Gebete im Vorfeld, für die Organisation der Gebetstage und die vielen Dinge, die im Verborgenen getätigt wurden.”

“Es war eine  gelungene Veranstaltung“,

sagte unser leitender Pfarrer ganz zum Schluss.

Und wir freuen uns auf das nächste Mal! Wieder ein Stück hin zur Verwirklichung unserer Vision einer 24/7 Anbetung, die tatsächlich „ewig“ ist.

Mehr darüber und wie es weitergeht, erfahrt ihr hier auf unserem Blog.

Thomas

Befreiende Gegenwart

Sonntag morgen, 8.30 Uhr. In der Messe höre ich die Lesung des Tages aus dem Buch Josua. Plötzlich der Satz: Weiterlesen

Immer für Dich da

Gründonnerstag. Jesus trifft sich mit seinen Jüngern zum letzten Abendmahl. Der Apostel Paulus gibt einen dichten Bericht über die Ereignisse: „Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis! Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sprach: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis!“ (1. Korintherbrief 11,23-25) Weiterlesen

Mitten ins Herz #1

Vor mehr als 30 Jahren: Ich bin noch ein Jugendlicher und mit einer schwierigen familiären Situation konfrontiert. Ob es einen Ausweg gibt, das war damals alles andere als sicher, alles endete scheinbar im ewigen Mantra des Geht-nicht.   Weiterlesen

Born to be free – Teil 5

Viele Jahre habe ich nicht mehr an sie gedacht, an die Freundin meiner Mutter. Heute habe ich mich wieder an sie erinnert, an diesen Besuch bei ihr, das Gesicht gezeichnet von häuslicher Gewalt, ihre Stimme brüchig und resigniert. Weiterlesen

Born to be free – Teil 4

Ich bin vielleicht 13 oder 14 Jahre alt, als es darum geht, vom Fünfmeterturm zu springen.  Mir ist mulmig, aber da ich mich nicht blamieren will, gehe ich, von meinen Freunden ermutigt, zur Turmanlage im Schwimmbad. Weiterlesen

Born to be free – Teil 3

Verlier dein Ziel nicht aus den Augen”, klebt bei uns derzeit auf dem Kühlschrank. So begegnet mir dieser Spruch mehrmals täglich, morgens, abends, am Wochenende sogar noch häufiger. Ich weiß nicht, wie es dir geht, wenn du so einem Spruch täglich begegnest, man denkt häufiger über die unerledigten Dinge und Ziele des Lebens nach, als einem vielleicht lieb ist. Weiterlesen

Born to be free – Teil 2

Wer ich in Gottes Augen bin? Die Antwort ist eigentlich einfach, könnte man denken. Ich bin von Gott geliebt. Das lesen wir in der Bibel, das hören wir in den Predigten. Damit scheint alles geklärt. Und doch habe ich in meinem Glaubensleben oft Zeiten erlebt, in denen es mir schwer gefallen ist, diesen Satz zu bejahen. Weiterlesen

Born to be free – Teil 1

Vor über 20 Jahren habe ich im Rahmen eines Glaubenskurses eine Erfahrung mit Gott gemacht. Seitdem versuche ich Jesus Christus zu folgen und als sein Jünger zu leben. Immer wieder habe ich seitdem Gottes heilende Nähe erlebt. Weiterlesen