40 Stunden Anbetung – und die Verbindung von Messe und Anbetung

Es war doch ein erhebender Moment, als wir die letzten freien Stunden Anbetung vergeben hatten und die 40 Stunden Anbetung

nun endgültig komplett besetzt waren, Tag und Nacht, inklusive aller gestalteten Stunden. Plus ein Nachmittagsprogramm im Pfarrheim mit Vorträgen, Kreativ-Workshops und Kinderprogramm, alles zum Thema „Eucharistie und Anbetung“.

Jetzt waren wir doch erstaunt und sehr, sehr dankbar. Unsere Erwartungen wurde übertroffen. An dieser Stelle ein Dankeschön an alle, die aktiv mitgebetet und geholfen haben. Und auch an alle, die uns immer wieder ermutigt haben, indem sie ähnliches in ihren Gemeinden beginnen, und mit denen wir im Gebet verbunden sind. Und an die, die einfach nur im Geist und mit ihrem Herzen dabei seid.  Doch vor allem: DANKE JESUS!

Monstranz24-7AnbetungWM©www.anbetung-heilung.de

Uns freut zu allererst, dass Jesus eine so lange Zeit angebetet wurde, hier vor Ort. Jesus Christus im Allerheiligsten Sakrament ist tatsächlich würdig, Tag und Nacht angebetet zu werden, Ihm allein gebühren Ehre und Lob, wie wir es in der Offenbarung hören:

„Ihm, der auf dem Thron sitzt und dem Lamm, gebühren Lob und Ehre und Herrlichkeit und Kraft in alle Ewigkeit.“ (Offb 5, 13)

Die 40stündige Anbetung  nun bildet für fast zwei Tage schon eine solche 24/7-Anbetung ab, die das Herz unserer Vision eines eucharistischen Gebetshauses HOPE ist. Viele Stunden der Stille und die Faszination der Nachtanbetung  und das Anbeten mit Lobpreismusik oder auf andere Weise kreativ gestalteten Stunden führten zu einem überaus reichen Angebot.

Wir sind nun sehr ermutigt, an der Vision einer tatsächlich ewigen Anbetung festzuhalten und Schritt für Schritt darauf zuzugehen, bis Jesus Christus rund um die Uhr angebetet wird – auf  viele unterschiedliche Weisen, Tag und Nacht, das heißt konkret:
24 Stunden pro Tag und 7 Tage in der Woche Gott die Ehre geben.

24-7-Session Collage 5

Die fünf (!) heiligen Messen im Rahmen der 40h-Anbetung weisen uns darauf hin, dass die eucharistische Anbetung immer auch auf die Messfeier bezogen ist, die Quelle und Höhepunkt des kirchlichen Lebens ist. Wir sprechen sehr viel von Anbetung. Doch ohne die Eucharistiefeier, in der Brot und Wein in den Leib und das Blut Jesu Christi gewandelt werden, gäbe es die eucharistische Anbetung gar nicht.

Diese besonders kostbare Gegenwart Jesu ist so bedeutsam, dass  eucharistische Anbetung eigentlich selbstverständlich sein sollte. Neben vielem anderen bezeugen wir damit, dass Jesus Christus wahrhaft Gott ist und dass er immer mitten noch unter uns lebt.

Eine wunderbare Frucht der Anbetung, die direkt auf die heilige Messe bezogen ist, wird von Papst em. Benedikt XVI, früher Kardinal Joseph Ratzinger, betont in seinem Schreiben Sacramentum Caritatis:

„… die eucharistische Anbetung ist nichts anderes als die natürliche Entfaltung der Eucharistiefeier, die in sich selbst der größte Anbetungsakt der Kirche ist. Die Eucharistie empfangen heißt, den anbeten, den wir empfangen; gerade so, nur so werden wir eins mit ihm … Der Akt der Anbetung außerhalb der heiligen Messe verlängert und intensiviert, was in der liturgischen Feier selbst getan wurde: ‚Nur im Anbeten kann tiefes und wahres Empfangen reifen.'“ (Nr. 66)

Es ist auch mein persönliches Erleben, seit dem ich regelmäßig eucharistische Anbetung halte, dass ich die Messe und besonders den Empfang der Kommunion tiefer erleben darf. Insofern war ich  persönlich erfreut, meine Erfahrungen von theologischer Seite bestätigt zu sehen, und mir darin sicherer zu werden, dass es geistlich „echt“ ist und es nicht nur meine Gefühle sind, die mich vielleicht täuschen könnten.

Die innere Verbindung von eucharistischer Anbetung und heiliger Messe ist für uns ein Grund mehr, sich für die Anbetung einzusetzen, um damit letztlich daran mitzutun, die Kirche von innen her geistlich wieder aufzubauen.

 

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