Drei Ebenen des Prophetischen bei deiner Lobpreismusik

Beim prophetischen Lobpreis fokussieren wir auf das Prophetische.  Hier war und ist es hilfreich für uns, drei Ebenen des Prophetischen zu unterscheiden. Doch bevor wir zu diesen drei kommen, wollen wir noch einmal besonders darauf hinweisen, dass jeder musikalische Lobpreis selbstverständlich Prophetisches einbeziehen kann. Aber es ist eben nicht selbstverständlich. Wenn wir einfach ein Lied nach dem anderen singen, ist dort schwerlich Platz für prophetische Anteile. Es ist aber jederzeit möglich, bewusst Lobpreislieder in besonderer Weise für den Heiligen Geist zu öffnen, um aus den Liedern heraus in das freie prophetische Singen und Spielen zu gelangen.

Auch wichtig ist der weitere Hinweis vorab, dass selbstverständlich der Heilige Geist schon am Werk ist, wenn wir einfach Lobpreislieder singen. Denn das Wort des Paulus ist wahr: „Keiner kann sagen: Jesus ist der Herr!, wenn er nicht aus dem Heiligen Geist redet“ (1 Kor 12, 3).

Und diesen wunderbaren Herrn besingen wir ja zuerst, wenn wir Lobpreislieder singen, sei es aus traditionellem oder aus modernen geistlichen Liedgut. So ist selbstverständlich der Heilige Geist schon gegenwärtig, wenn wir zum Beispiel in der Messe aus vollem Herzen Lieder aus dem Gotteslob singen, vorausgesetzt, es ist für uns mehr als ein leeres Singritual. Auch kann der Heilige Geist durch einfaches Singen von Lobpreisliedern Herzen stark berühren, denn er weht, wo er will und wie er will (vgl Joh 3, 8). Doch dieses meinen wir nicht, wenn wir von prophetischem Lobpreis sprechen.

Beim prophetischen Lobpreis ergeht von uns eine ausdrückliche Einladung an den Heiligen Geist, dass Er unser Beten, Singen und Spielen übernimmt. Wir bitten um die Gabe der Prophetie für den musikalischen Lobpreis. Wir stellen uns dem Heiligen Geist zur Verfügung, um uns in prophetischer Weise für den Dienst an der Gebetsgruppe, dem Hauskreis, der Versammlung oder wo auch immer wir im Einsatz sind, gebrauchen zu lassen.

Wir streben an, dem Heiligen Geist im musikalischen Lobpreis einen besonderen Raum geben, um sich zu schenken und zu wirken. Wir wollen ihm in unserem kleinen, bescheidenen Rahmen einen Landeplatz anbieten, damit Er sein Werk tun kann. Das ist das Wesen des prophetischen Lobpreises. Insofern steht tatsächlich das Prophetische im Zentrum dieses Lobpreises. Das Prophetische berührt dabei drei Ebenen.

1. Erste Ebene des Prophetischen: Das aktuelle Zeugnis über die großen, zeitlosen Heilswahrheiten mit Jesus Christus im Zentrum

Um diese grundlegende erste Ebene tiefer zu verstehen, war es für uns hilfreich zu erkennen, dass das Prophetische ganz selbstverständlich zu uns gehört. Es ist ein Teil von uns als Volk Gottes. Es gehört zu uns, die wir uns Christen nennen. Es ist eines der Zeichen für das ganze Volk des Neuen Bundes, der mit Jesus Christus begründet ist.

So spricht der Katechismus nicht nur vom Volk Gottes  als einem „priesterlichen“ und „königlichem Volk“, sondern auch von ihm als dem „prophetischem Volk“ (vgl. KKK 783, 785). Schon die Predigt des Petrus am Pfingsttag in Jerusalem erwähnt dieses. Petrus nimmt die Weissagung des Propheten Joel auf. Denn diese hat sich am Pfingsttag in Jerusalem, bei der allerersten Herabkunft des Heiligen Geistes erfüllt. Von da an ist sie durch die weiter wirkende Kraft des Heiligen Geistes in der Kirche lebendig. Petrus rief der Menge zu:

„… jetzt geschieht, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist: In den letzten Tagen wird es geschehen, so spricht Gott: ‚Ich werde von meinem Geist ausgießen über alles Fleisch. Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure jungen Männer werden Visionen haben, und eure Alten werden Träume haben. Auch über meine Knechte und Mägde werde ich von meinem Geist ausgießen in jenen Tagen und sie werden Propheten sein.'“ (Apg 2, 16-18)

Das Prophetische als Merkmal des Volkes Gottes – was heißt das? Darin steckt ein Ruf. Es ist der Ruf, Zeugnis zu geben. Ein Zeugnis zu geben für Jesus Christus, und damit für das Heilshandeln Gottes an uns. Die Verbindung zum Prophetischen stellt sich dort her, wo wir erfahren und erkennen, dass wir dieses Zeugnis nicht aus uns selbst heraus geben können.

Dieses Zeugnis zu geben ist schon ein Wirken des Heiligen Geistes. Im Katechismus lesen wir es so:

„Das heilige Volk Gottes nimmt auch Teil am prophetischen Amt Christi, vor allem durch den übernatürlichen Glaubenssinn, … der ihm zu eigen ist. (… Das Volk Gottes) versteht ihn immer tiefer und wird mitten in der Welt zum Zeugen Christi.“ (KKK 785)

Im Buch der Offenbarung in der Bibel finden wir das grundlegende Wort dazu:

„Das Zeugnis Jesu ist der Geist der Prophetie.“
(Offb 19, 10).

In diesem Wort aus der Offenbarung finden wir den entscheidenden Hinweis darauf, dass das echte und wahre Zeugnis über Jesus Christus untrennbar mit dem Prophetischen verbunden ist. In diesem Sinn nimmt auch Hans-Urs von Balthasar Bezug auf dieses Schriftwort:

„… die Zeugnisablage erfolgt durch den Heiligen Geist, der die rechten Worte über Gott eingibt. Prophet ist nicht der, welcher Zukünftiges anzusagen versteht, sondern der das geschenkte Wort über Gott zu sagen weiß.“ (Hans-Urs von Balthasar: 99)

Gibt Petrus nicht in seiner Pfingstpredigt ein solches Zeugnis, erfüllt vom Heiligen Geist? Sein Wort trifft eine große Menge von Menschen, über 3000, mitten ins Herz und sie lassen sich taufen (vgl. Apg 2, 41).

Für den prophetischen Lobpreis bedeutet dies, dass wir dieses Zeugnis geben wollen, indem wir die großen, zeitlosen Wahrheiten über Gott singen und beten, mit Jesus Christus im Zentrum.

Die Bibel als Grundlage dieses Lobpreises spielt dabei ein sehr wichtige Rolle (mehr zur Bedeutung des Wortes Gottes im prophetischen Lobpreis siehe hier).

2. Die zweite Ebene des Prophetischen: Gott will durch das Prophetische in eine bestimmte Zeit oder Epoche eingreifen

Josef Kardinal Ratzinger, heute emeritierter Papst Benedikt XVI, spricht von einer weiteren wichtigen Funktion des Prophetischen in der Kirche. Er spricht davon, dass Gott durch das Prophetische direkt in einer Zeit oder Epoche handeln und eingreifen will. Wissend um all die Dinge, die Kirche tut, ist doch, so sagt er,

„das Prophetische viel stärker der Raum …, in dem Gott sich vorbehält, selbst immer wieder einzugreifen und die Initiative zu ergreifen.“ (Josef Kardinal Ratzinger bei Hvidt: 180)

Weiter führt er aus,

„dass Gott sich durch die Charismen das Recht vorbehält, immer wieder unmittelbar in die Kirche hineinzureden, sie aufzuwecken, zu warnen, zu fördern und zu heiligen. Ich glaube, diese charismatisch-prophetische Geschichte durchzieht die Zeit der Kirche.“ (Josef Kardinal Ratzinger bei Hvidt: 180)

Er macht dieses Eingreifen vor allem an „großen prophetischen Gestalten“, wie er sie selbst nennt, in der Kirchengeschichte fest. Diese haben sich in Krisenzeiten und an Wendepunkten von Gott rufen lassen und standen an Anfängen von neuen Aufbrüchen und Erneuerungsbewegungen, so zum Beispiel der hl. Mönchsvater Antonius, der hl. Franziskus, die hl. Katharina von Siena oder die hl. Birgitta von Schweden.

Die heilige Birgitta von Schweden

Wir verstehen es auch so, dass Gott viele Menschen rufen und in Bewegung setzen kann, um auf Bedürfnisse einer ganzen Zeit oder Epoche zu antworten. Der kanadische Priester Ghislan Roy sagte einmal:

„Eine ewige Anbetung ist prophetisch“ (siehe hier).

Er meinte damit zuerst eine ewige eucharistische Anbetung, die nonstopp läuft, die aber aus ihren ursprünglichen Orten der Klöster herausgetreten ist und in der Welt mehrheitlich von Laien getragen wird. Wenn man nun die Gebetsaufbrüche um die ökumenisch ausgerichtete Gebetshausbewegung weltweit anschaut und die Initiativen des 24/7-Gebets, die allesamt das 24stündige Rund-um-die-Uhr-Gebet anstreben, egal in welchen Formen, denken wir, dass es nicht zu viel ist zu sagen, dass Gott hier in allen Konfessionen prophetische Zeichen aufrichtet, durch die er in die Welt sprechen will. Auch wir mit unserer Vision eines eucharistischen Gebetshauses HOPE verstehen uns als Teil dieser Bewegungen. Was ist ihre Botschaft?

Sie alle rufen in die Welt: Hier ist der eine und einzige Gott, der es wert ist, Tag und Nacht angebetet zu werden. Hier ist der eine, wahre, liebende Gott, der sich Tag und Nacht für dich erreichbar macht. Hier ist der eine, wahre Gott, der dir einen konkreten Ort zeigt, wo er wohnt und wo du ihm begegnen kannst. „Meister, wo wohnst du? Er antwortete: Kommt und seht!“ (Joh 1, 39).

Für den prophetischen Lobpreis bedeutet diese Ebene, sich im Lobpreis für die Worte Gottes zu öffnen, die er nicht nur uns persönlich, sondern für unsere Zeit und die Kirche sagen möchte.

3. Dritte Ebene des prophetischen Lobpreises: Gottes Rede in eine bestimmte Situation hinein, für eine bestimmte Gruppe, Versammlung oder Einzelperson

Prophetisches ist auch bekannt, wenn es um das geschenkte Wort in einer bestimmten Situation, für eine bestimmte Gruppe oder für eine bestimmte Person geht. Wir finden es bei Gebetsversammlungen zum Beispiel, oder auch beim Heilungsgebet oder in der Seelsorge. Gerade auch auf dieser Ebene gibt es das geschenkte, persönliche Wort, das helfen, heilen und trösten will.

Im prophetischen Lobpreis heißt diese Ebene für uns, dass wir danach streben, uns ganz dafür zu öffnen, wie Gott uns konkret für den Dienst an einer Gruppe nehmen will. Unsere Erfahrung ist, dass das Wort, so persönlich es auch sein mag, doch immer so diskret ist, dass es nur derjenige, den es betrifft, tatsächlich versteht. Das Singen von Worten hat den Effekt, dass es durch die musikalische Untermalung noch tiefer ins Herz gehen kann.

Die geistliche Unterscheidung ist sehr wichtig, nicht nur bei dieser dritten, sondern bei allen diesen Ebenen des Prophetischen.

Voraussetzung für das Prophetische: die innere Hörfähigkeit

Wenn wir das Prophetische vom inneren Prozess her betrachten, wird deutlich, dass es immer wieder um das Hören geht. Es gibt dieses sehr schöne Lobpreislied, in dem es heißt:

„Herr, bin ich. Sprich, dein Diener hört. Schenk mir die Gnade, deine Stimme zu hör’n, die Gnade, deinen Willen zu tun. Herr, hier bin ich.“

In diesem drückt sich genau dieses Hören aus: Die leise Stimme des Heiligen Geistes zu vernehmen, seine Stimme zu erkennen und immer besser kennenzulernen, seine Eingebungen wahrzunehmen und immer sensibler dafür zu werden, und diesem dann hörend zu folgen. Aus dieser inneren Perspektive des Hörens verstehen wir, dass Josef Kardinal Ratzinger hier den Fokus auf Maria lenkt, die in ihrer Reinheit ganz Hörende und ganz Gehorsame war. Er sagt, dass Maria der „Urtyp der christlichen Prophetie“ ist.

„An ihr definiert man, was Prophetie ist, nämlich diese innere Hörfähigkeit, Wahrnehmungsfähigkeit und Sensibilität, die überhaupt den Zuspruch des Geistes wahrnimmt, ihn verinnerlicht und dadurch fruchtbar macht und in die Welt hineinträgt.“ (Josef Kardinal Ratzinger bei Hvidt: 180)

Keine Frage, es ist ein geistlicher Weg, immer weiter ins Hören und in den prophetischen Lobpreis hinein zu kommen. Wir empfinden uns da selbst noch sehr am Anfang, doch wir vertrauen darauf, dass Gott uns weiter helfen wird.

Wenn du dich zum prophetischen Lobpreis gerufen fühlst, hoffen wir, dass du etwas mit diesen Ausführungen anfangen kannst. In einem weiteren Blogbeitrag zum Thema prophetic worship geben wir 10 Tipps für die Praxis. Du findest ihn hier. Viel Freude beim lesen und lobpreisen!

Bis dahin,

es grüßen euch Thomas & Ruth

Quellen:

Hans-Urs von Balthasar: Das Buch des Lammes. Zur Offenbarung des Johannes. Freiburg, 2010

„Das Problem mit der christlichen Prophetie.“ Niels Christian Hvidt im Gespräch mit Kardinal Josef Ratzinger. In: Zeitschrift „Communio“, März/April 1999, S. 177-188

„Die Sonne der Gerechtigkeit geht auf und ihre Flügel bringen Heilung“

Voller Dankbarkeit war ich im neuen Gebetsraum, ganz frisch, die ersten Anbetungsschichten hatten begonnen, und ich hielt meine persönliche Anbetungsstunde. Mir stand das Wort des Propheten Maleachi vor Augen:

„Ihr, die ihr den Herrn fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen, und ihre Flügel bringen Heilung“
(Mal 3, 20).

Auf einmal traf es mich tief – so wie es manchmal ist mit Bibelworten. Manches Bekannte und vielleicht schon oft Gehörte bekommt einen besonderen Geschmack, es ist wie ein Strahl des Heiligen Geistes der jetzt das Innerste berührt. Ohne zu wissen wie, versteht doch die Seele in größerem Zusammenhang, was dieses Wort jetzt sagen will, es passt auf wunderbare Weise sehr vielschichtig und das Verstehen ist mit freudigem Erstaunen begleitet. Genauso erging es mir jetzt.

Für mich war es kein Zufall, dass es diese Worte waren, immer wieder klangen diese Worte des Propheten Maleachi bei der Betrachtung in mir, als wolle Gott diese jetzt persönlich in diese Zeit, über diese Region und diesen Ort aussprechen:  Euch, die ihr den Herrn fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen, und ihre Flügel bringen euch allen die Heilung (vgl. Mal 3, 20). Hörte ich nicht tatsächlich darin einen besonderen Ruf für diesen neuen Raum des Gebetes und der Anbetung? Gerade jetzt brannten sich diese Worte ein, im Rahmen der vielen Schritte, diesen neuen Gebetsraum mit Leben zu füllen, auf dem Weg, das eucharistische Gebetshaus HOPE in die Welt zu bringen, mit der großen Vision einer 24/7 Anbetung.

So schien es mir der besondere Ruf von HOPE, ein mächtiger Ort der Anbetung und Heilung zu werden, gerade jetzt in dieser Zeit. Jesus sieht die Verletzungen und Verwirrungen von heute. Er ist die Sonne der Gerechtigkeit, und er sieht, wie verwundet jeder einzelne ist. Er sieht, wie unsere ganze Gesellschaft ins Straucheln gerät. Vor allem kann er die wachsende psychische und geistige Not in ihrer ganzen Tiefe sehen, im Großen wie im Kleinen, er allein ist es, der sie bis auf den Grund ausloten kann. Und seine Antwort ist Liebe und Erbarmen. Heil und Heilung will er bringen, auf allen Ebenen, angefangen bei jedem einzelnen.

Wo ist die Sonne der Gerechtigkeit bis heute sichtbar unter uns?

Wir finden Jesus Christus mit Leib und Blut gegenwärtig in der konsekrierten Hostie. Anbetend betrachten können wir seinen Leib, sichtbar und doch verborgen unter dieser Gestalt des Brotes. Gewandelt während der Eucharistiefeier und nun ausgesetzt auf so vielen Altären und auch hier in unserem Gebetsraum, lädt er ein, uns unter die Ströme seiner heilenden der Liebe zu stellen. Es ist, als wolle er sagen: Ihr könnt es nicht ohne mich schaffen. Nichts könnt ihr ohne mich. Fürchtet euch nicht, zu mir zu kommen, eurem Jesus. Ich bin mächtig genug, um euch, eure Familien, eure Gesellschaft, eure Nation, ja euren Kontinent wiederherzustellen.

So hoffen wir, dass wir mit HOPE ein kleiner Mosaikstein sind, damit Jesus seine heilende Liebe auf uns fließen lassen kann.

Die aktuellen Termine von HOPE findet ihr hier (Aktuelles).

 

 

So war´s: 40 Stunden IN HIS PRESENCE

“Wenn wir die Hostie betrachten, sehen wir nicht nur Jesus, sondern schauen schon die andere Welt, die uns verheißen ist”,

so unser leitender Pfarrer bei der sehr gut besuchten Abschlussmesse der 40stündigen Anbetung.

40 Stunden beteten wir, 40 Stunden in der Gegenwart Jesu in der Eucharistie. Tag und Nacht mit Betern, die sich stündlich abwechselten, und vielen Besuchern.  Für viele war es „einfach nur schön“, viele wurden beschenkt und manch einer ist oft länger geblieben, als er eigentlich wollte. Der ein oder andere wunderte sich; auch in den zwei Nächten war die Kapelle voller Leben.

Das Beten und Anbeten  in der Gegenwart Jesu – so gut wie keiner ist unberührt geblieben. Unser persönliches Highlight, der prophetic worship mit seiner Freiheit und der tiefen Gemeinschaft in Lobpreis und Gebet war eine ganz besondere Erfahrung, Gott zu erleben. Bei diesem worship beteiligten sich erstmalig Christen mit evangelisch-freikirchlichem Hintergrund, dieses war für uns vor dem Allerheiligsten Sakrament ein besonderes Zeichen von Einheit.

Hier einige Stimmen von Betern und Besuchern der 40 Stunden
IN HIS PRESENCE-Anbetung, die es vielleicht am besten wiedergeben.

„Gemeinsam mit Geschwistern aus den unterschiedlichsten kirchlichen Hintergründen Jesus anbeten – das lässt etwas vom Himmel erahnen! Beim gemeinsamen Blick auf IHN entsteht Einheit von ganz alleine. Danke Jesus!!“

“Ich liebe diese Stunden, wenn wir nicht nur mit unserem Mund und unserem Gitarrenspiel Gott loben und ihm die Ehre geben, sondern ich – und andere auch- in großer Freiheit mit meinen ganzem Leib meine Hingabe an Jesus ausdrücken kann: mit erhobenen Händen, tanzend, kniend, vor ihm sitzend und ihn anschauend. Ich liebe es, wenn der Heilige Geist mich so berührt und bewegt und Gottes Gegenwart spürbar wird. Und ich genieße die große Verbundenheit und Einheit im Lobpreis, selbst wenn wir uns untereinander gar nicht gut kennen. Aber wir alle kennen und lieben Jesus, und das macht eins!!”

“Es war ein Abend in einer sehr geisterfüllten Atmosphäre, und ich hatte das Gefühl, dass dies für mich der richtige Ort ist. Hier sollte ich sein und Gemeinschaft haben mit Jesus und den anderen Betern. Es fällt mir keine bessere Formulierung ein als  dass es der richtige Ort war! Was mich auch beeindruckt hat, war die große Freiheit die man in der Wahl der Anbetung hatte. Niemand gab einen Verhaltenskodex. Es war pure Anbetung und alle schauten auf den einen, der es wert ist, das wir alles um uns herum vergessen!”

propheticworship

“Die 40stündige Anbetung war wieder eine tiefe Begegnung mit Jesus. Mein Eindruck war, dass Jesus, in der Monstranz verborgen, mich und alle Beter als Seine persönlichen Freunde erwartete. Ja, Er freute sich über uns und sendete Seine Kraftwellen heiliger Liebe in unsere Herzen. Besonders im musikalischen Lobpreis durfte ich Seine Gegenwart und Seinen Segen erleben. Mögen an allen Orten solche Anbetungen stattfinden.”

“Es war wunderschön. Ich bin viel länger geblieben, als ich mir vorgenommen habe. Ich habe viel Frieden und Freude geschenkt bekommen.”

“Besonders eindrücklich war für mich, dass ich einerseits in der Anbetung versunken ganz allein mit Jesus – nur Er und ich – sein konnte, andererseits gleichermaßen die Gemeinschaft mit anderen erlebt habe, mit gleichgesinnten Menschen, die ebenfalls gekommen waren, um Jesus für einige Stunde zu suchen und anzubeten.”

“Ich bin wieder sehr beschenkt nach Hause gegangen. Es hat mir sehr viel gebracht.”

prophetic-worship

“Manchmal verpassen wir es, uns an den schönen Dingen zu erfreuen, die wir so selbstverständlich erleben. Dabei steckt Gottes größte Liebe für uns in den kleinsten Dingen. Viel öfters aber vergessen wir, uns bewußt zu machen, wem wir noch für schöne Erlebnisse zu danken haben. Deswegen danke für die Gebete im Vorfeld, für die Organisation der Gebetstage und die vielen Dinge, die im Verborgenen getätigt wurden.”

“Es war eine  gelungene Veranstaltung“,

sagte unser leitender Pfarrer ganz zum Schluss.

Und wir freuen uns auf das nächste Mal! Wieder ein Stück hin zur Verwirklichung unserer Vision einer 24/7 Anbetung, die tatsächlich „ewig“ ist.

Mehr darüber und wie es weitergeht, erfahrt ihr hier auf unserem Blog.

Thomas

40 Stunden IN HIS PRESENCE

40 Stunden IN HIS PRESENCE, heute am 5. und morgen am
6. November 2016  in der Kapelle St. Josef und in der Pfarrkirche
St. Sebastian, Bornheim-Roisdorf.

Viele Stunden stiller ANBETUNG und fünf Stunden Lobpreis im
GEBETESHAUSSTIL mit PROPHETIC WORSHIP mit vier  Musikteams in der Gegenwart Gottes.

Lets PRAISE and ADORE HIM!!! Wir freuen uns, JESUS richtig zu feiern und die Ehre zu geben.

Ein erstes Gebetshaus-„feeling“

Herzlich willkommen zu meinem neuen Blogbeitrag!
Hier erfährst Du

1.  … wie sich unsere Vision einer 24/7 Anbetung konkretisiert hat: ein eucharistisches Gebetshaus,

2.  … es sich für uns bestätigte, „ins Obergemach“ berufen zu sein

3.  … und sich bei unserer letzten 24h-Anbetung schon ein kleines Gebetshaus“feeling“ einstellte. Weiterlesen

Was ist prophetischer Lobpreis?

Hallo, und herzlich willkommen zu meinem neuen Blogbeitrag. Thomas und ich waren auf außerordentlich starken, inspirierendem Lobpreiscamp. „Was für ein Erlebnis!“, um es mit Pater Paulus Maria Tautz, dem Initiator, zu sagen. Es ging um prophetischen Lobpreis. Weiterlesen

Befreiende Gegenwart

Sonntag morgen, 8.30 Uhr. In der Messe höre ich die Lesung des Tages aus dem Buch Josua. Plötzlich der Satz: Weiterlesen

Eine 24/7 Anbetung ist ein geistliches Kraftwerk

Hallo, und herzlich willkommen! Hier findest Du zwei der
wichtigsten Gründe für uns, mit der Vision einer eucharistischen 24-7-Anbetung immer weiter zu gehen, bis sie realisiert ist: Weiterlesen

40 Stunden Anbetung – und was haben heilige Messe und Anbetung miteinander zu tun?

(aktualisiert am 27.8.2018)

Herzlich Willkommen zu meinem neuen Blogbeitrag. Hier findest Du

  1. Warum uns die 40h-Anbetung Anfang November in unserer Gemeinde besonders freut, und Danke an alle!
  2. Warum die heilige Messe und eucharistische Anbetung eine innere Verbindung haben. Weiterlesen

Drei Gründe, warum stille Anbetung fasziniert

(aktualisiert am 6.8.2018)
Herzlich Willkommen zu meinem neuen Blogbeitrag. Hier erfährst du drei wichtige Gründe, warum es immer mehr Menschen anzieht, Jesus in Stille anzubeten. Und warum es vielleicht auch etwas für dich ist. Was fasziniert an stiller, eucharistischer Anbetung, die so unauffällig daherkommt? Weiterlesen