Die Vision

+++die nächste Night of HOPE findet am 24.11.2018 im Rahmen einer 40h-Anbetung statt+++mehr dazu hier+++

Unsere Vision ist ein eucharistisches Gebetshaus,
dessen Herz eine 24/7 Anbetung ist,
HOPE – House of Prayer and the Eucharist.

♥  Anbeten non stop, 24 Stunden pro Tag, 7 Tage in der Woche
= 24/7 Anbetung
♥ In Stille, mit Lobpreismusik, gestalteten Stunden oder neuen
kreativen Formen, jeder so, wie er kann und möchte
♥ Mit Jesus Christus in der Eucharistie im Zentrum
♥ Ein Ort der Heilung
♥ Ein Ort der Gemeinschaft mit Gott und untereinander

Das ist unsere Vision. HOPEHouse of Prayer and the Eucharist.

Seit Oktober 2017 beten wir in unserem neuen Gebetsraum an. Wir sind sehr dankbar für diesen Raum (mehr dazu hier), der für uns ein großer Schritt ist, unsere Vision lebendig werden zu lassen.

Wenn Du etwas über die Entwicklung von HOPE erfahren möchtest, findest Du dies im nachfolgenden Text:

1. Ein Ruf
2. Erste Schritte
3. 24/7 Anbetung: Das Herz von HOPE
4. Säulen von HOPE: prophetic worship und stille Anbetung
5. HOPE: Der eucharistische Christus im Zentrum
6. Was geschieht aktuell?

1. Ein Ruf

Aus dem Tabernakel sehe ich ein großes Licht kommen, in diesem Licht formiert sich ein kleiner Fluss, eher ein wild strömender Bach, der direkt vom Tabernakel fließt. Er fließt durch eine steinige Geröllebene, mit zum Teil sehr großen Gesteinsbrocken. Ich sehe ein paar Menschen, die krank und gebrechlich aussehen und die versuchen zu dem Wasser zu kommen, doch es ist wegen des Gerölls und der vielen Steine sehr schwierig. Der Bach fließt weiter, wird etwas größer und fließt in Richtung einer Felswand. In der Wand ist eine Öffnung, durch die das Wasser drängt, und dann sehe ich, wie das Wasser hinter der Öffnung hinunterstürzt und zu einem mächtigen Wasserfall wird, der sich weit unten in einen See ergießt. Ich sehe nun den Wasserfall vom See aus, es ist ein ruhiger See mit breiten, schönen Ufern, Bäumen, Grünpflanzen und Blumen. Viele Menschen, die krank und verkrüppelt aussehen, gehen zum Ufer an den See, in den permanent das Wasser des Wasserfalls hineinstürzt. Ich sehe Jesus auf dem See gehen, wie er lächelnd in alle Richtungen segnet, ich sehe ihn auch über dem oberen kleinen Bach gehen, und die Menschen segnen. Alle trinken aus diesen ohne Unterlass strömenden Wassern, sie strahlen vor Freude, und die, die mit Krücken kamen, werfen sie weg.

Dieses war ein starker Gebetseindruck 2009 während einer persönlichen Anbetungszeit vor dem Tabernakel in einer kleinen Kapelle in Bornheim. Es war für uns die eigentliche Geburt der Idee einer Anbetung, die nonstop läuft, Tag und Nacht. Wir verstanden, dass es hier um Christus in der Eucharistie ging, der sich uns wieder neu in besonderer Weise schenken will. Wir verstanden es in dem Sinn, unseren kleinen Teil dazu beizutragen, dieses permanent fließende Wasser des Lebens und der Heilung vielen Menschen wieder zugänglich zu machen. Wir spürten den Ruf, genau dafür Räume zu schaffen. Jesus in der Eucharistie möchte nonstop, rund um die Uhr, 24/7, mit all seinen Gaben für uns erreichbar sein, so verstanden wir es. Er wollte sein Haus, das Haus, wo er im Tabernakel wohnt, zu einem Haus des Gebetes machen, zu einem Haus, in dem Anbetung und Gebet nicht aufhören.

Es kamen weitere innere Impulse während unseres persönlichen und gemeinsamen Gebetes hinzu, sowie geistliche und priesterliche Prüfung, und es wurde uns klar: Gott will es. Er möchte eine 24/7 Anbetung. Er möchte einen solchen besonderen Ort, von dem aus er wieder neu seine heilenden Gnaden schenken kann.

(c) Sebastian Hans, unsplash.com

2. Erste Schritte

Mit Einverständnis unseres Pfarrers fingen wir Anfang 2010 in dieser Kapelle an. Wir begannen mit einer Stunde stiller Anbetung pro Woche vor dem ausgesetzten Allerheiligsten. Ein so großes Projekt einfach so zu starten war für uns eine Frage des Glaubens. Wie sollte das alles gehen?

Schon bald, als wir uns mit diesem Ruf beschäftigten, entdeckten wir im katholischen Raum die vielen Bewegungen zur ewigen eucharistischen Anbetung, z.B. in USA, Frankreich, Italien und im deutschsprachigen Raum. In ihnen wurde die alten monastischen Traditionen der stillen, ewigen Anbetung neu und mit dem Engagement von Laien belebt. Um nur einige zu nennen: Père Florian Racine in Frankreich, Don Pigi Perini in Italien oder Pfarrer Bernhard Hesse, die in ihren Pfarreien ewige Anbetungen initiierten, damit ihre Gemeinden erneuerten und ganze Bewegungen anstießen, oder die vielen neuen geistlichen Gemeinschaften und (oft charismatischen) Exerzitienzentren weltweit, bei denen die stille, ewige Anbetung eine große Rolle spielt.

Doch irgendwie wussten wir: Für das, was Gott mit uns vorhatte, war dieses noch nicht alles. Es fehlte etwas. Es drängte uns zu neuen Formen der eucharistischen Anbetung, um Jesus im Allerheiligsten Sakrament wieder neu zugägnlich zu machen. Doch wie?

Der Tabernakel in der Kapelle St. Josef, in der die ersten Anbetungsstunden stattfanden.

3. 24/7 Anbetung – das Herz von HOPE

Gott führte uns weiter. Als wir von unseren evangelischen und freikirchlichen Geschwistern hörten, so besonders von Pete Greig und der 24/7 Gebetsbewegung, dem International House of Prayer in Kansas City (ihopkc) und dem ökumenischen Gebetshaus Augsburg, waren wir begeistert. Wir waren fasziniert davon, wie dort Stunde um Stunde in ihren prayerrooms mit Musik, Gesang, den Charismen und vielen kreativen Ideen gebetet und angebetet wird.

Dieses zu entdecken war für uns der fehlende Mosaikstein für das, wie und was eucharistische Anbetung heute in neuen Formen sein kann. Es erweiterte unseren Horizont. Wir waren inspiriert. Wir mussten beim Aufbau einer solchen ewigen Anbetung über die stille Anbetung hinausgehen. Wir spürten den Ruf, eucharistische Anbetung mit neuen Formen zu wagen. Eine 24/7 Anbetung sollte ein Raum für vielfältige Formen von Anbetung werden.

Bei den ersten längeren Anbetungsabenden, die wir zusätzlich zu den ersten wöchentlichen Anbetungsstunden begannen, zeigte sich für uns, wie 24/7 Anbetung mit der Eucharistie im Mittelpunkt sein konnte. Es gab eine Vielfalt des Betens und Anbetens allein oder in Gruppen vor dem Allerheiligsten Sakrament. Stille Anbetung, aber genauso Anbetung mit Gesang und Lobpreismusik, prophetic worship, den Charismen, Rosenkranz, freiem Gebet hatten ihren Platz. Anbeter und Gruppen wechselten sich Stunde um Stunde ab, jeder entsprechend seines oder ihres persönlichen, individuellen Zugangs zu Gott, jede Gruppe nach ihrem Charisma.

Eine Skizze aus unseren Anfangszeiten

4. Säulen von HOPE: stille Anbetung und prophetic worship

Während der Anbetungsabende, die bis zuletzt auf Anbetungstage von 40 Stunden anwuchsen (mehr dazu hier), wurde deutlich: neben allen anderen Formen sind es doch zwei Säulen, die das besondere Charisma des HOPE ausmachen: stille Anbetung und prophetic worship (prophetischer Lobpreis).

Der Schwerpunkt auf diese zwei Säulen widerspricht nicht dem, dass wir mit der Vision eines katholischen Gebetshauses vor Ort eingebunden sind, und alle Gruppen des Gemeindeverbandes mit ihren jeweiligen Spiritualitäten und Charismen vor den eucharistischen Herrn eingeladen sind. Trotzdem kristallisierte sich der besondere Ruf für HOPE heraus, stille Anbetung und prophetic worship in den Fokus zu stellen.

stille Anbetung

Stille Anbetung ist verwurzelt vor allem in der monastischen  Tradition der Klöster, wo auch die Praxis der ewigen Anbetung vornehmlich zu finden ist, die aber auch außerhalb – gerade in der heutigen Zeit – immer mehr Raum einnimmt. Stille Anbetung kennzeichnet einen tiefen, persönlichen und kontemplativen Weg mit Christus. Still werden vor Gott in seiner mächtigsten Gegenwart und ihm Raum geben – darum geht es bei stiller Anbetung. Ihm Raum geben für sein heilendes Handeln an uns. Die heilige Faustina schreibt in ihrem Tagebuch, wo Jesus spricht: „Siehe, Seele, für dich habe ich den Thron der Barmherzigkeit auf Erden gegründet, dieser Thron ist der Tabernakel, und von ihm aus will ich herabsteigen in dein Herz.“ (Tagebuch, Absatz 1485).

Stille Anbetung, hier im Gebetsraum von HOPE

Das ausgesetzte Allerheiligste bei der 24/7 Anbetung ermöglicht uns, Jesus in der Hostie anzuschauen und von ihm angeschaut zu werden, und die Beziehung zu ihm immer tiefer werden zu lassen.

Es ist ein Anliegen von HOPE, diesen kostbaren Schatz der stillen Anbetung wieder neu zu heben. Gerade in der heutigen Zeit, in der wir dazu neigen, in Aktivismus und zunehmende Hektik zu verfallen, ist es ausgesprochen heilsam, zum Herz Jesu zu gehen, der Eucharistie, und an dieser Quelle Frieden, Ruhe und Kraft zu finden (mehr über stille Anbetung findest du hier). Deshalb ermutigen wir dazu, es mit persönlicher, stiller Anbetung zu versuchen, oder sogar eine Stunde pro Woche persönliche stille Anbetung zu halten.

prophetic worship

Unsere Art des prophetic worship ist inspiriert von dem harp&bowl aus dem International House of Prayer in Kansas City (ihopkc). Da wir vor allem das prophetische Element des musikalischen Lobpreises hervorheben wollen, sprechen wir von prophetic worship, dem prophetischen Lobpreis, und sind dabei, diesen weiter zu entwickeln. Zentral beim prophetic worship ist,  sich vom Heiligen Geist führen zu lassen und in das freie Beten, Singen und Musizieren zu kommen. Das Wort Gottes zu singen, spielt dabei eine besondere Rolle.

Im Gebetsraum, vor der Aussetzung des Allerheiligsten und dem Beginn des prophetic worship

5. HOPE: Der eucharistische Christus im Zentrum

Aus der Erkenntnis der einzigartigen Fülle des eucharistischen Jesus ist uns aufs Herz gelegt, mit HOPE ein Zeugnis für die einzigartige Gegenwart Jesu im Allerheiligsten Sakrament zu sein. Es ist ein Zeugnis für diese besondere „dichteste Seinsweise Jesu“ (em. Papst Benedikt XVI). „Seht, das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünde der Welt“, spricht der Priester in der Messe, wenn er die Hostie hebt und Jesus den Gläubigen zeigt.

In den ewigen Lobpreis des Lammes einzutreten – das ist der Ruf von HOPE.  Jesus Christus ist das Lamm. In der Offenbarung heißt es: „Und alle Geschöpfe, im Himmel und auf der Erde, hörte ich sprechen: Ihm, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm gebühren Lob und Ehre und Herrlichkeit und Kraft in alle Ewigkeit.“ (Off 5, 13). Jesus, das Lamm, ist mit Leib und Blut gegenwärtig in der Eucharistie. Unsere Vision, Jesus Christus, der auf solche außerordentliche Weise gegenwärtig ist, nonstop 24/7 anzubeten, soll ein sichtbares Zeichen sein, in diesen ewigen Lobpreis des Himmels schon jetzt hier auf Erden einzustimmen. Hierbei beten wir mit den Heiligen an, die uns schon voraus gegangen sind (vgl. Off 5, 13-14), allen voran Maria, die vollkommene Anbeterin, Mutter der Kirche (Paul VI)  und eucharistische Frau (Johannes Paul II).

Bei all dem fühlen wir uns unseren nichtkatholischen Glaubensgeschwistern in Gebet und Anbetung tief verbunden und freuen uns über alle ökumenischen Aufbrüche. Wir sehen es als ein besonderes Zeichen von Versöhnung, dass auch bei uns Christen anderer Konfessionen teilnehmen; dafür sind wir sehr dankbar.

(c) Josh Apple, unsplash.com

6. Was geschieht aktuell?

Neben den regelmäßigen Gebetszeiten (siehe unter „aktuelles“ hier) findet einmal im Jahr eine 40stündige Anbetung statt. 40 Stunden IN HIS PRESENCE, 40 Stunden in Seiner Gegenwart anbeten, Tag und Nacht, mit vielen stillen Stunden, prophetic worship und Lobpreismusik, und anderweitig gestalteten Stunden.

Seit April 2018 laden wir alle vier bis sechs Wochen zur NIGHT of HOPE ein. Nacht der Hoffnung – bis zu jeweils 24 Stunden Anbetung, mit dem Fokus auf Fürbitte im prophetischen Stil, für unser Land, diese Region, um Heilung, … .

Wann genau die nächsten Termine der NIGHT of HOPE im Gebetsraum sind und Infos über die nächste 40stündige Anbetung  findest Du ebenso unter „aktuelles“ hier.

Das bisher stattfindende soll nun immer weiter ausgebaut werden, bis es tatsächlich eine immerwährende Anbetung ist:
24 Stunden, 7 Tage in der Woche, als Herzstück von
HOPEHouse of Prayer and the Eucharist.

Schau doch einfach mal vorbei!

Thomas & Ruth

Lobpreis während einer 40stündigen Anbetung in St. Josef

(aktualisiert am 18.5.2018)

2 Gedanken zu „Die Vision“

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