Was ist 24-7-Anbetung?

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12stündige 24-7-Session im Februar 2014: Nach vielen Stunden stiller, eucharistischer Anbetung wird heilige Messe gefeiert. Während der heiligen Messe kann die Kapelle St. Josef in Bornheim die Besucher nicht mehr fassen, und wir müssen auf den Flur ausweichen. Unser Subsidiar freut sich: „Hier ist ja ein Betrieb, wunderbar, wunderbar.“ Nach der heiligen Messe kommt das Lobpreisteam, um mit Gesang, Musik und Gebet Jesus, dem Herrn, die Ehre zu geben. Die Menschen geben sich die Klinke in die Hand – um: Ja, um Jesus Christus anzubeten. Die Anbetung geht bis Mitternacht. Nach dem Lobpreis gibt es Zeiten der Stille,  Rosenkranzgebet und abschließend der Komplet, dem Abendgebet der Kirche. Es war ein großartiges Erlebnis. (Inzwischen war es möglich geworden, auf 40 Stunden Anbetung zu gehen, im November 2015, mehr dazu hier).

Unsere Vision einer 24-7-Anbetung

Was wir dort während dieses Gebetstages, der 12stündigen 24-7-Session, erlebten, soll 24 Stunden am Tag und 7 Tage in der Woche in der Kapelle St. Josef Wirklichkeit werden, 24-7 = ewig; Stunde um Stunde in der Stille, mit Gesang und Musik, mit Rosenkranz, mit den Charismen, wie Gott sie schenkt, mit freiem Gebet oder mit anderen, kreativen Formen Jesus Christus, den eucharistischen Herrn, anbeten. Jeder so, wie es seiner Spiritualität entspricht. Im Zentrum eines jeden Tages steht die heilige Messe. Eine Vision für unsere Gemeinde – und nicht nur für uns?

Aufbruch und Erneuerung durch Ewige Anbetung

Ewige Anbetung – ein alter Hut in sterbenden Klöstern? Ewige Anbetung in einer Gemeinde von Laien getragen – unmöglich? Und das soll auch noch erneuern? Als uns vor mehreren Jahren der Ruf traf, hier alles auf die Anbetung zu setzen und eine Ewige Anbetung aufzubauen, kamen wir uns vor wie der Prophet Ezechiel, der auf eine riesige Ebene blickt, die übersät ist mit toten Menschengebeinen. Wollte der Herr sein Wort des Lebens über die Gebeine sprechen, indem wir beginnen, Ihn anzubeten, permanent, rund um die Uhr?

Warum eucharistische Anbetung?

Es war ein Glaubensschritt, tatsächlich anzufangen. Und wir bekamen die Erlaubnis unseres Pfarrers. Unser Glauben war gefragt. Hatte nicht unser neuer Heiliger, Papst Johannes Paul II, gesagt: „Durch die eucharistische Anbetung trägt der Christ auf geheimnisvolle Weise zur radikalen Verwandlung der Welt und zur Aussaat des Evangeliums bei“? Unser Glauben war gefragt, denn die neuen Aufbrüche in der Kirche kannten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht. Doch bald schon hörten wir davon, und uns wurde klar: Wir waren und sind offensichtlich Teil eines großen Rufes, der den ganzen Leib Christi betrifft. Welche ermutigenden Aufbrüche?

Gott sammelt sein Volk zu immerwährendem Gebet und Anbetung

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